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Der Dom zum Heiligen Kreuz in Nordhausen

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Arno Wand war von 1981 bis 1992 als Pfarrer der Domgemeinde Nordhausen tätig.

Er hat viele Sachbücher zur Lokal- und Regionalgeschichte, zur Landeskunde und Kirchengeschichte Thüringens veröffentlicht. Sein besonderes Interesse gilt dem Nordhäuser Dom.

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als Königin Mathilde in der Burg Nordhausen ein Frauenstift errichten ließ, wobei sie auch persönlich mitwirkte.

Sie wollte der Opfer des Zweiten Italienzugs gedenken. Zur gleichen Zeit wurde ihr Sohn Otto zum ersten Römisch-Deutschen Kaiser gekrönt. Der Dom steht damit am Anfang der deutschen Geschichte.

Erst 34 Jahre zuvor wurde die seinerzeit strategisch bedeutsame Burg Nordhausen das erste Mal urkundlich erwähnt.

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Sie stellen wahrscheinlich Mitglieder der ottonischen Familie dar: König Heinrich I. und seine Frau Mathilde, ihr Sohn Kaiser Otto I. mit seiner Frau Adelheid und deren Sohn Kaiser Otto II. wiederum mit seiner Ehefrau Theophanu.

Durch die kaiserliche Unterstützung erlangten das Frauenstift sowie die Stadt Nordhausen große Bedeutung.

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Es handelt sich um ein dreischiffiges Bauwerk.

Neben einem Altar für den Gottesdienst und dem ältesten Grabstein Nordhausens aus dem Jahre 1327 werden hier zwei wichtige Kunstwerke aufbewahrt:

- Die Kreuzreliquie
- Die Gottesmutter mit der Akelei

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Den ersten Splitter vom Kreuze Christi erhielt der Dom um das Jahr 1000. Er galt zu dieser Zeit als das größte Heiligtum der Stadt Nordhausen und es entwickelte sich der Name "Kirche und Stift zum Heiligen Kreuz".

Mit dem Dreißigjährigen Krieg setzte eine Verarmung des Domstiftes ein, sodass man das Reliquiar 1675 nach Duderstadt verkaufte.

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1927 erhielt der Dom, anlässlich der 1000-Jahr-Feier Nordhausens, zum zweiten Mal einen Kreuzpartikel, auf Initiative des späteren Papstes Pius XII. Der Splitter ist ein Teil des im Petersdom in Rom verehrten Kreuzbalkens.

Untersuchungen konnten nachweisen, dass dieser Kreuzbalken aus Palästina stammt und etwa 2000 Jahre alt ist.

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stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist das östlichste Mariengnadenbild der rheinisch-westfälischen Malerei. 

Man entdeckte es 1894 im Sakristeischrank, wo es wahrscheinlich während der Säkularisation eingelagert wurde.

Nun ist es seit über 100 Jahren ein Andachtsbild im Nordhäuser Dom.

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Das einstige Frauenstift wurde 1220 in ein Domherrenstift umgewandelt. In diesem Zuge erhielt der Dom das Patronat über alle Kirchen in Nordhausen und wurde der kirchliche Mittelpunkt der Reichsstadt.

Der Chorraum wurde für die Stundengebete der Domkapitulare ausgebaut. 

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welches zwischen 1370 und 1400 aus Eichenholz gefertigt wurde.

Die Wangen verfügen über ein großartiges Bildprogramm. Ein zentrales Motiv ist die Auferstehung Jesu Christi, welche durch alttestamentliche Erzählungen gestützt wird.

Die geschlossene westliche Abschlusswange zeigt Königin Mathilde mit einem Modell des Domes aus dieser Zeit.

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Das Satteldach des Domes ist steil und zusätzlich nach Westen abgewalmt. Ab Anfang des 16. Jahrhunderts erfolgte eine Aufwölbung des Mittelschiffes.

Das Rippenwerk unterscheidet sich bei Seiten- und Hauptschiff. Ein durch ein Netz überzogenes Gewölbe, das Netzgewölbe, findet man bei den Seitenschiffen. Das Hauptschiff besitzt ein Sterngewölbe, bei welchem die Rippen sternartig angeordnet sind.

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Der spätgotische Kreuzgang setzte sich aus sechs spitzbogigen Arkaden mit ausgekehlter Laibung zusammen.

Reste des vormals spätromanischen Teils sind an der Innenwand des Kapitelhauses zu erkennen.

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wurde 1524 die Reformation in allen Kirchen Nordhausens, außer dem Dom, eingeleitet. Als einzige katholisch gebliebene Einrichtung verdanken wir dem Dom die Kontinuität der katholischen Kirche in ganz Thüringen.

Im Jahr 1810 wurde das Domstift unter französischer Besatzung zwangsaufgelöst und enteignet. Der Dom wurde katholische Pfarrkirche.

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wurde den christlichen Kirchen viel Unrecht angetan. Die Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) war für viele Christen eine Zeit des Schreckens und der Angst um die eigene Identität.  

Am 03. / 04.04.1945 wurde Nordhausen im Zuge des 2. Weltkrieges bombardiert, wobei auch der Dom Schaden nahm.

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ging auch die Zeit des Sozialismus (1945-1990) nicht spurlos am Dom vorbei. 

Nötige Sanierungsarbeiten waren erschwert und wurden vielfach nur durch Westgeld möglich. In ihrem Rahmen wurden Bilder, Seitenaltäre und die Kanzel nach dem damaligen Kunstverständnis aus dem Dom entfernt.

Später konnten diese Fehler teilweise wieder korrigiert werden.

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In den 60-er Jahren ist dieser Seitenaltar entfernt worden und erst 1991 auf Initiative von Arno Wand nach einer Restaurierung wieder aufgestellt worden.

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Dieser Seitenaltar ist um 1800 entstanden, um die Gottesmutter Maria zu ehren.

Nachdem auch er im Rahmen der Innenrenovierung entfernt worden war, bekam er erst im marianischen Jahr, 1998, wieder seinen Platz an der Südseite des Domes, wo er bis heute zu finden ist.

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Es entstand um 1950 im Zuge der Reparatur der Fenster nach dem 2. Weltkrieg.

Jeder dieser Heiligen ist mit Beiwerken entsprechend seiner Taten und Legenden gut auf dem prachtvoll gestalteten Fenster zu erkennen. Die Nothelfer werden von den Menschen verehrt und an bestimmten Tagen im Kirchenjahr besonders geehrt.

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empor, die aus 3 Manualen, 56 Registern und insgesamt 4923 Orgelpfeifen besteht.

Durch die Luftangriffe 1945 wurde die ursprüngliche Orgel zerstört. Nach verschiedenen Übergangslösungen kaufte der Dom die Konzertorgel aus der Stadthalle Kassel. Sie wurde 1996 eingeweiht.

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Die baulichen Schwerpunkte liegen dabei auf der Erneuerung des Putzes, der künftigen Farbgebung im Inneren des Gebäudes, den Sicherungsarbeiten am Gewölbe sowie an der elektrischen Ausstattung.

Ebenfalls soll die Klais-Orgel grundgereinigt werden, um ihren guten Zustand zu erhalten und auch in Zukunft sich an ihren Klängen erfreuen zu können.

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... Arno Wand, ohne dessen wissenschaftliche Arbeiten, in Form von Büchern und Heften unsere Seminarfacharbeit so nicht möglich gewesen wäre sowie für seine Bereitschaft, uns für ein Interview zur Verfügung zu stehen.

 … Carla Buhl, die uns mit ihrem Wissen unterstützte, für all unsere Fragen offen war und uns Material zur Verfügung stellte. Des Weiteren lieferte sie uns durch eine persönliche Domführung und Erfahrungsberichte Anstöße für das Grundgerüst unserer Arbeit.

 … Gabriele Gorges, die uns durch zahlreiche Konsultationen erklärte, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet und uns durch hilfreiche Tipps sowie Verbesserungsvorschläge geholfen hat.

… Pfarrer Richard Hentrich, der uns durch seine Zustimmung das Arbeiten am Dom zum Heiligen Kreuz gewährleistete und uns durch den Domschatz, die Krypta und vielfältiges Bildmaterial Einblicke in die Vergangenheit ermöglichte.

 … Thomas Hofereiter und der Kinderschola des Domes für die musikalische Untermalung unserer Online-Führung.

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Diese audiovisuelle Online-Führung durch den Nordhäuser Dom wurde 2017 im Rahmen einer Seminarfacharbeit am Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium Nordhausen erstellt von:

- Helena Rebecca Malich
- Anna Maria Montag
- Juliane Neitzke
- Niklas Thomschke

Die Betreuung erfolgte durch Carla Buhl und Gabriele Gorges.

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Arno Wand was active as pastor of the cathedral parish of Nordhausen from 1981 to 1992.

He's published many thing books about local and regional history, about regional studies and the church history of Thuringia. His special expertise is the history of the Nordhausen Cathedral.

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